Lead Awards 2009 (Bericht)

Knapp zwei Stunden reichten für eine Durchsicht der ausgestellten Werke. Angefangen von Fotografie, über Typografie im Raum, zu klassischer Werbung – Visual Leader umfasst alle wichtigen Kategorien in Bezug auf visuelle Kommunikation. Bei den Zeitschriften sah man unter anderem einige mutig gestaltete NEON-Magazine und wurde davon überzeugt, dass Vanity Fair tatsächlich herausragende Fotografie und Gestaltung bieten kann – was mir persönlich komplett neu war. Da man sich für den Visual-Leader-Award nicht bewerben kann, sondern von einer Jury ausgewählt werden muss, ist das Bild der Arbeiten breit gefächert und auch von unbekannteren Kreativen vertreten. Auch wenn bei der Anzeigen-Kommunikation Agenturen wie Jung von Matt und DDB stark dominieren. Meistens aber zurecht.

In diesem Jahr darf man sogar selbst mit abstimmen und einen Publikumspreis vergeben. Das ganze läuft noch bis 30. März, 24.00 Uhr. Eine komplette Liste der Nominierungen findet man auf DWDL.de und MAX hat eine große Bildergalerie.

Interessant war die Installation von Serviceplan Hamburg, die von zwei Eckpunkten im Raum, dieselben schwebenden Kugeln durch Perspektivwechsel zu zwei unterschiedlichen Begriffen werden ließen.

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